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Reisetagebuch la-donna-piani/schluuse

Um 7 Uhr klingelte der Wecker. Gehört habe ich ihn jedoch nicht. Ich wollte nämlich so gar nicht aufstehen. Yannis wurde kurz danach auch wach. Hallo? Was ist bloß mit meinen beiden Männern los? Ich wäre am liebsten liegen geblieben. Ich bekam noch 5 Min Schonzeit und dann stand ich auch auf.

 

Es hieß mal wieder Koffer packen. Das vorletzte Mal :( Yannis spielte in der Zeit mit seinen Autos. Nachdem der ganze Kram wieder verstaut war, brachte Marko das Gepäck nach und nach zum Auto. Dann liefen die beiden Männer los Eiswürfel holen für unsere Kühlbox. Ich machte mich in der Zeit schnell fertig. Danach nahmen die beiden Herren das in Angriff. Wir lagen super in der Zeit und entschieden uns dazu, heute noch einmal im Restaurant frühstücken zu gehen. Das hatte uns für den Preis gut gefallen. Und so stiefelten wir um 08:30 Uhr zum Frühstück. Gleiches Vorgehen wie gestern. Ich lief zuerst los und holte für mich und Yannis alles und der Papa wartete mit Yannis auf Kaffee und O-Saft. Im Anschluss dackelte Marko los. Heute hatten wir Sachsen am Nachbartisch. Wir mussten erstmal schmunzeln :) Wir ließen uns das Essen schmecken und hauten uns die Bäuche voll. Vor allem das Rührei hatte es uns wieder angetan. Obwohl dem Kurzen ja mindestens zwei Stunden Schlaf fehlt, war er super drauf. Er war null maulig und aß anständig und ruhig sein Frühstück.

 

Um kurz nach 10 Uhr bestiegen wir das Auto. Ins Navi wurde das letzte Ziel unserer Reise eingegeben, Fort Lauderdale. Die Fahrt soll etwas mehr als drei Stunden dauern. Ich spielte mit Yannis etwas und gab ihm dann irgendwann den Nuckel in der Hoffnung, dass er schnell schläft. Wir wollten die Zeit nutzen, damit er während der Fahrt seinen Mittagsschlaf hält. Der kleine Mann war allerdings anfangs überhaupt nicht müde. Nach fast genau der Hälfte der Fahrt schlief er dann doch friedlich ein und wurde genau wach, als wir mit dem Auto vor unserem heutigen Hotel einparkten. Das war perfekes Timing. Ich lief zur Rezeption um einzuchecken. Jedoch waren wir mal wieder zu früh dram. Erst ab 15 Uhr ist dies möglich. Na gut, dann fahren wir eben nochmal los Mitagessen. Eigentlich wollten wir zum Bubba Gumps. Das ist ein Fischrestaurant, wo es aber natürlich auch was ohne Fisch gibt. Ich hatte solch einen Appettit auf Fisch. Leider haben wir es nicht so schnell gefunden und Marko fuhr einfach die Straße immer weiter. Er konnte sich wohl mit dem Fischrestaurant doch nicht so recht anfreunden. Und wo landeten wir schlussendlich? In einem Burger King. Ganz klasse. Naja, das Essen schmeckte jedoch ganz gut.

 

Gestärkt fuhren wir nun wieder zum Hotel. 10 Minuten nach 15 Uhr kamen wir dort an. Der Herr an der Rezeption wollte mir erst ein Zimmer in der 1. Etage geben. Jedoch gibt es in dem Hotel kein Fahrstuhl. Oh nein, das geht gar nicht. Ich unterbreitete den Wunsch, ein Zimmer im Erdgeschoss zu bekommen. Das klappte ohne Probleme. Wir liefen mit unserem Schlüssel los und wurden überwältigt. Ein Hotelzimmer kann man das nicht nennen, vielmehr eine kleine Ferienwohnung. Wir haben ein cooles Wohnzimmer mit offener Küche und Essbereich, ein schön großes Bad und ein geräumiges Schlafzimmer. Hier lässt es sich definitiv aushalten. Dennoch holten wir nur schnell unser Gepäck und schnappten uns dann unsere Strandsachen. Schließlich wollte ich unbedingt noch einmal an den Strand.

 

Leider war es heute sehr windig. Gemütlichkeit kam von daher nicht so richtig auf. Die Sonne ging mittlerweile auch schon langsam unter. Wir machten allerdings das Beste daraus. Yannis lies sich dadurch überhaupt nicht beirren. Er freute sich als der Papa endlich mit ihm Richtung Wasser lief. Die Wellen hier waren ganz schön hoch. Dafür war das Wasser richtig schön türkis. Die Beiden flitzten wieder vorn am Wasser hin und her. Dann gesellte ich mich dazu. Das Wasser war gar nicht so kalt wie ich gedacht hätte. Also sind wir mit dem Kurzen rein in die Wellen. Marko nahm ihn auf den Arm und dann sprangen wir mit den Wellen mit. Das fand der Dicke toll! Er jauchzte nur so vor sich hin. Er war komplett von Kopf bis Fuß nass. Durch den Wind konnten wir bedauerlicherweise nicht lange im Wasser bleiben. An den Handtüchern wieder angekommen bibberte der kleine Mann schon. Wir zogen ihn schnell um und nahmen dann noch etwas auf dem Handtuch Platz. Jedoch war mir das einfach zu frisch mit dem Wind. Wir packten unseren Kram zusammen und wollten dann nochmal zum Poolbereich in unsererm Hotel. Dort angekommen freute sich Yannis total auf den Pool. Nur war dieser ganz schön kalt. Nach 2 Minuten planschen hatte er ganz blaube Lippen und bibberte. Nix wie raus und unter die warme Dusche mit ihm. Das fand er natürlich gar nicht toll. Er wäre am liebsten noch länger im Pool geblieben.

 

Es gab jedoch kein Erbarmen. Wir flitzten schnell rüber und duschten den Lütten. Danach sprang ich auch noch schnell runter. Im Anschluss setzten wir uns noch einmal ins Auto und fuhren in einen Supermarkt. Publix war direkt um die Ecke. Der Kurze freute sich wieder über die tollen Einkaufswagen und wir schlenderte die Gänge ab. Im Korb landete ein Toastbrot für´s Abendbrot sowie für´s Frühstück morgen, Bier für Marko und noch 3 Getränkeflaschen für zu Hause für Yannis. Diese sind hier nämlich um die Hälfte günstiger als bei uns. Da musste ich einfach zuschlagen. Am Auto angekommen war der kleine Mann ganz traurig, dass er aus seinem Autoeinkaufswagen muss. Es half jedoch alles nix. Marko setzte ihn in seinen Kindersitz und ich brachte den Wagen zurück. Der Mitarbeiter dort bedankte sich überwältigt bei mir, dass ich den Einkaufswagen zurückgebracht habe. Anscheinend machen das dort nicht viele.

 

Im Hotel zurück bereiteten wir das Abendbrot vor. Yannis aß heute eher sperrlich. Eine Scheibe Toast. Mehr wollte er nicht. Marko und meine Wenigkeit verdrückten jeweils zwei Toast. Danach waren auch wir voll. Der Dicke wurde bettfertig gemacht, der Sandmann wurde geschaut und dann in die Koje. Heute dauerte es etwas länger bis er schlief. Es müssen so um die 10 Minuten gewesen sein. Allerdings waren wir heute auch wieder wesentlich früher dran. Er schlief gegen 19:30 Uhr. Wir nutzen nun die Zeit, um die Koffer soweit es ging zu packen. Wenn ich mich hier umschaue, sieht es allerdings noch aus wie auf dem Schlachtfeld. Naja, der Rest kann halt erst morgen eingepackt werden.

 

So, nun ist unser letzter richtiger Urlaubstag auch schon vorbei. Ich mag gar nicht an morgen denken oder mir vorstellen, dass wir tatsächlich bald wieder ins kalte Berlin fliegen :( Auch mache ich mir ein wenig Gedanken wie Yannis reagieren wird, dass der Papa einen Tag später wieder wegfliegt. Die viele Zeit mit seinem Papa hat er nämlich sehr genossen. Und immer wenn er mal nicht in Sichtweite war oder er mitbekommen hat, dass er weggeht, hat er nach ihm gerufen. Da muss ich mir aber ganz schön was für diese Tage dann einfallen lassen...

 

Morgen früh stehen wir auf, frühstücken in Ruhe und werden uns dann Richtung Miami aufmachen. Wir wolten noch ein wenig Sightseeing betreiben. Gegen 15 Uhr heißt es dann langsam am Flughafen einkehren. Ich werde versuchen, zu Hause so schnell es geht unseren letzten Tag noch zu schreiben.

 

Bis dahin.... Die 3 Urlauber ;)

 

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